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BLISS Protection – Protektoren aus dem Frankenland im Test - sportbiscuit.de
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BLISS Protection – Protektoren aus dem Frankenland im Test


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Schwarz, leicht, sicher – so kann ich die Protektoren von BLISS nach meinem Testeinsatz wohl am besten beschreiben.

BLISS Protection_1Ich habe mir deren Produkte mal genauer angeschaut und die Arm- und Knieprotektoren, die Weste sowie die dazu passende Short ausgiebig im Toureneinsatz und Enduro-Renneinsatz getestet. Dabei habe ich mich für die ARG-Ausführung entschieden. ARG steht im Hause BLISS für…Armourgel®, was in gut 5-jähriger Arbeit selbst entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein „leistungsfähiges, aktives Material, das durch eine innovative Struktur Sicherheit und Komfort in hohem Masse bietet. Dieses neue, flexible System lässt sich direkt auf ein Kleidungstück anbringen und schützt den menschlichen Körper vor Einschlägen, Stößen oder Abrieb. Bei einem Aufprall versteift sich dieses revolutionäre Material um den Körper zu schützen, im “normal Zustand” jedoch ist das Material flexibel und bewegt sich mit der Muskulatur.“ So die Aussage auf der Herstellerseite im Netz. Das hat mich neugierig gemacht, da ich bis dato schon gute Erfahrungen mit den Knieschützern von 661 gemacht habe, die ebenfalls über ein ähnliches Dämpfungsprinzip verfügen.

Der erste Eindruck von allen vier Teilen war sehr überzeugend. Beim Auspacken viel mir die gute Verarbeitung aller Produkte sofort auf. Die Nähte waren sauber und ordentlich ausgeführt, das Material fühlte sich angenehm weich an und auch das Design – alles in schwarz gehalten und nur mit Logos blauen Schriftzügen versehen – entsprach meinem Geschmack. Die blaue Farbe erwähne ich deswegen, weil es noch eine „normale“ BLISS Protection_2Ausführung aller Produkte gibt, die ein anderes Dämpfungssystem haben und sich nur durch einen gelb-orangenen Schriftzug unterscheiden. Bei der Anprobe wurde mein Eindruck weiter bestätigt. Sowohl die Arm- und Knieprotektoren als auch die Shorts und die Weste ließen sich problemlos anziehen. Auch die Größenanpassung war selbsterklärend- dazu aber später mehr. Soweit war zumindest als Trockenübung zu Hause schon mal alles so, wie es sein sollte… Eindruck und Qualität stimmten und die Sachen passten. Nun hieß es: Ab auf’s Bike und schauen, wie sich die Teile in der Praxis machen.

Die erste richtige Bewährungsprobe stand auch gleich wenig später an. Mit ein paar Jungs ging es zum ersten Enduro-Rennen der Saison nach Belgien. Da besagte Rennen ja eine schöne Mischung aus berghoch pedalieren und flotten Downhillpassagen sind, hätten die Rahmenbedingungen nicht besser sein können. So konnte ich sehr gut austesten, wie touren- und wettkampftauglich die Protektoren aus dem Frankenland sind.

ARG Knee Pad (UVP: 89,90 €)

BLISS Protection_3Die Knieschoner sind, was erst einmal die Optik angeht, in schwarz gehalten und haben mittig auf Höhe der Kniescheibe das schlichte aber nicht gerade kleine BLISS-Logo mit blauem Schriftzug. Sie besitzen oben und unten einen umlaufenden stretchigen Klettverschluss, welcher an den Enden mit einer dicken, aufgenähten Gummierung versehen ist, sodass man die Stretchbänder besser öffnen und schließen kann. Als sehr angenehm habe ich auch die Materialaussparung im Kniekehlenbereich empfunden, da so nichts beim Pedallieren stört und es für eine gute Belüftung sorgt. Die „Dämpfungseinheit“, das Armourgel®-Pad, lässt sich ohne große obleme aus dem Schoner entnehmen, wodurch man ihn auch bei heißeren Temperaturen waschen kann. Dieses sollte man nämlich bei den Pads vermeiden.

Was ich bei den ARG Knee Pads sehr angenehm empfand war, dass sie auch noch nach mehreren Stunden angenehm zu tragen waren. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass man sie nach einem Tag nicht spüren würde. Aber im Vergleich zu einigen anderen Knieschonern fällt das Modell von BLISS in keinster Weise zu negativ auf; ganz im Gegenteil. Die ARG Knee Pads trage ich auf jeder Tour, die ich mit meinem Enduro-Bike genießen darf. Sie gehören zur Grundausstattung wie Helm und Handschuhe.

Lediglich die Dauerhaltbarkeit enttäuschte in einem kleinen Detail. Am Stretchband zum Festzurren löste sich der Gummischutz im Testeinsatz ohne Fremdeinwirkung. Ein kleines Makel, dass aber nicht sehr viel über die sonstige Qualität der Produkte aussagt, denn es tritt bei allen Produkten kein weiterer Schaden auf und das Produkt wurde kostenlos ausgetauscht.

ARG Elbow Pad (UVP: 79,90 €)

BLISS Protection_4Wenn man die Armschoner von BLISS beschreiben möchte, dann könnte man problemlos sagen, dass es die etwas kleinere Ausführung der ARG Knee Pads sei. Sie unterscheiden sich neben dem Schnitt lediglich dadurch, dass es oben nur ein Stretchband mit Klettverschluss gibt und dass das Armourgel®-Pad eine geringfügig andere Form hat. Ansonsten ist das Design dem „großen Bruder“ sehr ähnlich. Was den Tragekomfort angeht, so steht das ARG Elbow Pad der Beinvariante in nichts nach. Auch an den Armen fällt der Schoner nach Stunden auf dem Bike nicht wirklich negativ auf. Und genauso wie die Knieschoner trage ich das Armpendent auf jeder Enduro-Tour, gemäß dem Firmenmotto von BLISS: Go BIG, Go FAST but always with PROTECTION! Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

ARG Vest (UVP: 139,90 €)

BLISS Protection_5Da auf so ziemlich jedem Enduro-Rennen vernünftiger Weise ein Rückenprotektor vorgeschrieben ist, war es für mich auch nie eine Überlegung so ein Teil nicht zu tragen. Da mich ja das Armourgel®-Prinzip sehr interessiert hat, habe ich mir neben den ARG Knee und Elbow Pads auch die passende Weste zugelegt. Was mir bei diesem Teil besonders positiv aufgefallen ist, ist das große und fast über den ganzen Rücken gehende ARG Pad. In Gegensatz zu vielen anderen Rückenprotektoren, die „nur“ die Wirbelsäule schützen, ist so BLISS Protection_6nahezu die gesamte Rückenpartie abgedeckt. Auf der Brustseite hingegen gibt es keine so großflächigen Pads. Dort ist zum einen ein sehr stabiler Reißverschluss mittig angebracht, zum anderen befinden sich jeweils links und rechts ein ARG Pad in Höhe der Brust und ein weiteres im Bereich der Rippen. Ferner ist noch auf Bauchhöhe ein sehr breiter und gut sitzender Gurt mit Klettverschluss, der die Weste sicher hält. Da dieser aber zur besseren Einstellung etwas stretchig ist, sind an der Seite – ebenfalls links und rechts – noch weitere Gurte zur besseren Fixierung angebracht. Diese sind auch kaum nachgiebig, da so der gewünscht Halt gewährleistet werden kann.

BLISS Protection_7Was die Weste mit den Schonern für Beine und Arme gemein hat, ist der sehr gute Tragekomfort. Allerdings lässt sich nicht verschweigen, dass man z.B. bei einem Enduro-Rennen, bei dem viel selbst getreten werden muss, man schneller anfängt zu schwitzen, als wenn man auf den Schutz verzichten würde. Aber da man, oder zumindest ich, beim Biken eh immer schwitze, macht mir das bisschen mehr auch nichts aus. Und da ich eh immer mit Rucksack samt Trinkblase unterwegs bin, ist für einen Flüssigkeitsnachschub auch immer gesorgt. Was längere Touren angeht, so muss ich gestehen, dass ich die Weste nicht immer trage, was aber auch mehr daran liegt, dass ich Touren nicht so heftig fahren wie auf Rennen. Geht es allerdings auf eine Runde, wo es mehr Richtung Training geht, so ist auch hier die Weste stets dabei.

Das einzige, was mir an dieser Weste nicht ganz so gut gefällt ist die Tatsache, dass sie nicht so weit nach unten reicht. Dieses mag vielleicht dem Tragekomfort geschuldet sein. Vielleicht aber auch der Tatsache, dass BLISS auch noch eine Crash Short im Programm hat, die diesen Schutz eben im unteren Rückenbereich bietet.

ARG Crash Short Bike (UVP: 89,90 €)

BLISS Protection_8Wie bereits erwähnt, bietet die Crash Short den nötigen Schutz am unteren Rücken und am Steißbein. So ist das sehr gute ARG Pad im Bereich des Steißbeins passend platziert. Zusätzlich sind an den Seiten je drei weitere Pads angebracht, die den Hüftknochen und die seitliche Partie des Oberschenkels schützen sollen. Und aus eigener Erfahrung muss ich sagen… das tun sie sehr gut. Gehalten wird die angenehm eng anliegende Hose durch einen breiten Gummizug, der zumindest bei mir genau die richtige Größe hat (ich habe die Short in L).

BLISS Protection_9Und auch hier reiht sich das Produkt mit ein, was das Tragen angeht. Auffällig unauffällig ist die Short. Grade an kühleren Tagen ist sie, kombiniert mit einer Bib und einer Bikeshort, sehr zu empfehlen, ist aber auch ohne Bib gut zu tragen. Das einzige Manko, auf das man beim Tragen der Crash Short hinweisen sollte ist, dass die Bikeshort durch die (zwangsläufig) etwas auftragenden Pads nicht gewohnt eng sitzt.

 

Fazit:

BLISS Protection_10Alle vier von mir getesteten Produkte lassen sich sehr angenehm tragen; und das auch über mehrere Stunden. Sie sind im Großen und Ganzen kaum bis wenig auffällig. Auch in punkto Qualität können die Protektoren von BLISS, abgesehen vom kleinen Schaden, weitestgehend überzeugen können.

Und wenn aus irgendeinem Zufall doch mal etwas nicht stimmen sollte, dann überzeugt die Firma mit einem herausragenden Service. Es hat mich nur eine kurze Mail (mit Bild der offenen Naht) gekostet und schon war ein neues Paar auf dem Weg zu mir. Dieses soll, so die Info, die ich bekommen habe, genauer begutachtet werden, um die gute Qualität weiter zu verbessern.

Erfahrungen zur Schutzwirkung:

Leider mussten sich die Protektoren auch bei Stürzen präsentieren, konnten aber überzeugen. Direkt bei meinem bereits erwähnten ersten Enduro-Rennen in dieser Saison, bin ich an einer sehr matschigen Stelle gestürzt und fiel auf die rechte Seite. Ob es jetzt ein Stein war oder ein Stück spitzes Holz kann ich nicht mehr sagen, jedenfalls knallte ich recht unsanft auf eben besagtes, welches mir mein Short aufriss. Auch eines der Pads wurde durch den spitzen Gegenstand am Randbereich etwas beschädigt. Ich will lieber nicht wissen, wie das ganze ausgegangen wäre, wenn ich das Teil nicht getragen hätte.

BLISS Protection_11Bei einem weiteren Enduro-Rennen, ebenfalls in Belgien, durfte ich mich dann von der guten Schutzwirkung der Weste und den Knie- und Ellenbogenschonern überzeugen. Auf der letzten Stage ging es eine knapp ein Meter hohen Absatz runter, bei dem ich unglücklicher Weise über den Lenker ging. Nachdem der Sturz von meinem Kopf samt Fullfacehelm abgefangen wurde, ging der restliche Sturz auf die Brust, Arme und Knie. Dabei zeigten die Armourgel®-Pads, was sie konnten. Der Aufprall war zwar ziemlich heftig, aber auch hier will ich mir lieber nicht ausmachen, wie sich das Ganze ohne Schutz angefühlt hätte. Von den Steinen, die dort herum lagen, will ich in diesem Zusammenhang lieber nicht sprechen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die getesteten Protektoren von BLISS alle sehr gut sind und sie jetzt immer bei Rennen oder bei Touren trage. Dabei behalte ich das Motto der Firma immer im Hinterkopf: Go BIG, Go FAST but always with PROTECTION!

BLISS Protection_12Weitere Informationen zu den Armourgel®-Pads, weiteren Produkten (u.a. auch aus dem Snow-Bereich)  sowie Neuheiten der letzten Eurobike gibt es unter www.blisscamp.com

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Bernhard

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